Ein Mann ist erfolgreich …

In dieser Aussage steckt nicht nur sehr viel Weisheit und Bescheidenheit, er ist auch subversiv. Er impliziert die Ablehnung dieser ganzen Erfolgsmentalität, die unsere Gesellschaft prägt. Er postuliert Freiheit als höchstes Gut.

Offenbar geht es beim Erfolg nicht nur ums Geld. Wer genügend Geld hat, um sich alle möglichen Freiheiten zu erkaufen, der kann dennoch ein Getriebener bleiben – und nicht selbstbestimmt.

Das höchste Gut eines Mannes wird auf Banales zurück geführt: Aufstehen, tun was man will, und dann wieder ins Bett gehen. Sind Reichtümer nötig, um das zu erreichen? Sicher nicht!

Eine gute Schippe Mut gehört dazu. Der Wille, sich nicht unterzuordnen, sich nicht die Ordnung anderer aufdrängen zu lassen.

Der wahre Erfolg besteht darin, man selbst zu sein. Alle anderen Ziele sind bloßer Schein, sind Lügen. Hier geht es nicht um Fließ, um Arbeit, nicht um die große Liebe, nicht darum, eine Familie zu gründen, Kinder groß zu ziehen. Es geht erst recht nicht um den tollen Sportwagen, um den Kontostanden, um das eigene Haus, die Schuldenfreiheit.

Es geht um das, was du dir immer leisten kannst, wenn du nur willst. Es geht darum, zu tun, was man will, und eben nicht den Willen anderer zu erfüllen.

Es geht darum, sich nicht manipulieren zu lassen.

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